zwei gestalten im abendlicht

es k├Ânnten wir beide sein

die k├Ârper ausgemergelt

von sinnlosen streitereien

die wir vor dem einschlafen

f├╝hren statt uns zu k├╝ssen

so blicken sie zu boden

wo wortm├╝ll zu matschbergen w├Ąchst

die ein b├Âsartiges kind

aus kohle angeh├Ąuft hat

wann fing es an

das rumoren unter der ober

fl├Ąche die stachelworte das

harte schweigen

welches hervorbricht

wenn einer von uns

in mimosa weilt

wo verstecken sich hass

und wut wenn wir einander

k├╝ssen und streicheln

sind es stiefkinder der liebe

schatten der z├Ąrtlichkeit

wenn das licht untergeht

und die garstigen vorw├╝rfe

hervorkrabbeln wie asseln

unter blument├Âpfen voll bl├╝hender hortensien

der himmel breitet seine eigene finsternis aus

geronnenes blut f├Ąrbt ihn r├Âtlich

in tr├╝gerischem waffenstillstand

stehen die h├Âlzernen engel

einander gegen├╝ber

blicken auf die verw├╝stung

die gutgemeinte s├Ątze anrichtenn